Dienstag, 13. Juni 2006
Sorry für meine lange Abstinenz. Einigen hatte ich es ja schon berichtet, ich hatte in letzter Zeit hier viel Stress bzw. mir selbst gemacht. Mittlerweile läuft die Arbeit an meiner DA wieder flüssig und so habe ich wieder Zeit euch auf dem laufendem zu halten. Da ich so viel zu tun hatte, habe ich natürlich auch nicht so viel erlebt. Jedoch ein paar Highlights gab es schon, welche ich hier kurz zusammenfassen werde. Anfang Mai gab es zum Semesterabschluss das "Gator Stompin". Das ist ähnlich dem "Monkey Jump Festival". Man kauft ein Ticket, das für jede teilnehmende Bar/Imbiss einen "Shot" beinhaltet. Man geht also in die Bar, in den Imbiss oder was auch immer, lässt auf dem Ticket das entsprechende Feld abknipsen und erhält dann die Spezialität der jeweiligen Örtlichkeit. Meistens war es Bier oder ein kurzer. Es gab aber auch Pizza, Kaffee, Eis, Sushi, Taccos, etc. Ich bin natürlich mit erprobten Leuten umhergezogen. Sie wollten ihren Rekord vom letztem Jahr brechen. Denn die 31 Teinehmer sind in ganz Downtown verteilt. Da in Gainesville per Gesetzt um Punkt 2 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden, musste man sich also ganz schön ins Zeug legen. Tage zuvor habe ich die wildesten Geschichten über dieses Ereigniss gehört. Da ich seid dem ich hier bin ein oder zwei Bier getrunken habe und da ich grundsätzlich nur wenig Alkohol vertrage, habe ich keine Kamera mitgenommen. Ich hatte bedenken, dass es so enden könnte, wie mir provezeit wurde und ich wollte die Kamera nicht aufs Spiel setzten. Wir starteten auf der West University Ave in Höhe des Statiums. Diese Strasse Richtung westen laufend führte uns direkt an sämtlichen teilnehmenden Bars vorbei. Die ersten Bars waren alle gerammelte voll. Denn viele hatten wohl die lgeiche Idee an der Uni zu starten. An unserer dritten Station gab es Pizza. Zu meinem erstaunen gab es ein üppiges Stück. Ich hatte ja ein kleines für den hohlen Zahl erwartet. So machten wir uns dann von einer Bar zur nächsten. Am Eingang immer den Ausweiß zeigen, um zu beweisen, dass man schon über 21 ist. Dann bekam man ein Armband, das dem Barkeeper zeigte, dass man Alkohol trinken darf. Jedoch war das völlig witzlos. Das haben die Türstehe auch nur für die patriolierende Polizei gemacht. Denn hatte man mehr als 4 Armbänder, so viel es nicht auf, ob man das Band der hiesiegen Kneipe auch hatte. Eine Bar ist mit mir sehr negativ aufgefallen. Aus Geizgründen haben die das Bier mit Wasser gepanscht. Das war richtig nasty, das habe ich dann auch stehen lassen. Bei einer weitern Bar wollte mir der Türstehen kein Armband geben. Denn die Polizei stand direkt nebenan. Deswegen akzeptierte er nur amerikanische Ausweiße. Er erlaubte mir aber die Bar zu betreten. Da ich mitlerweile schon unzählige Armbänder hatte, war es dann auch kein Problem auch hier das Freibier zu erhalten. Als es gegen das Ende zuging, überlegten wir, wie wir wieder heimkommen. Denn Busse fuhren nicht mehr. Da das viele Laufen bei mir und anderen wohl die Wirkung des Alkohols wohl aufzuheben schien, sagte einer, er könne noch Auto fahren und uns somit alle nach Hause bringen. Florian und ich waren strikt dagegen. So sind wir zwei als einzige heimgelaufen. Dann ist lange nichts aufregendes passiert, da ich viel gearbeitet habe. Bis kurz vor den Start der WM. DA Faraz, der Roomate von Ashish, sehr sportbegeistert ist, ließ er sich für den Zeitraum der WM ans Kabelfernsehn anschließen. Es lud uns alle ein die Spiele auf dem großem Plasma TV zu schauen. Jedoch gab dieser zwei Tage vor dem Start seinen Geist auf. Zum Glück noch ein Garantiefall, jedoch dauert es 3 Wochen, bis ein neuer da ist. So werden wir die Spiele wohl auf einem kleinerem TV schauen. Bis jetzt kann ich sagen, dass die WM doch mehr Leute begeistert, als ich es erwartet habe. Es gibt hier wohl doch einige starke Fussballfans. Sogar Championsleague wurde hier geschaut. Das Praktische an der Zeitverschiebung ist, dass die WM-Spieler hier vormittags und nachmittags sind. Also genau dann, wenn ich eher weniger arbeite. So bin ich in meiner Arbeit auch nicht eingeschränkt . Ursprünglich wollte ich meinen Rhytmus umstellen. Früh aufstehen un früh anfangen zu arbeiten. Jedoch, da ich die Luft der Klimananlage nicht mag, ist es mir nicht möglich tagsüber zu arbeiten. Zu heiß ohne AC. Das allerdümmste ist, drausen ist es total heiß, in den Bussen und in der Uni dermaßen kalt runterklimatisiert. Das ist total schrecklich. So arbeite ich jetzt meistens zu hause, wenn ich an der Uni nichts zu erledigen habe. Sobald es dunkel ist, ist es hier angenehem. Ich gehe auch erst joggen, wenn es dunkel ist. Heute morgen war richtig angenehmes Wetter. Es war weder heiß noch schwül. Ein leichter Landregen mache das Wetter richtig angenehm. Ashish erzählte mir, dass das Wetter sehr untypisch für Florida ist. Normal ist hier pro Tag ein ganz heftiger, aber kurzer, Regenschauer mit Donner und Blitz. Landregen sei eher atypisch. Das heute war wohl die Ruhe vor dem Sturm. Die Ruhe vor Sturm Alberto. Gegen Abend wurde der Regen schon wesentlich heftiger. Die Uni ist morgen am Mittwoch wegen des Wetters geschlossen. Mal sehen was mich hier erwartet.


Sonntag, 23. April 2006
Wie ihr alle unschwer erkennen konntet, bin ich in letzter Zeit etwas schreibfaul geworden. Das hat mehrere Hauptgründe: Hier passiert nicht mehr so viel aufregendes, da der Alltag nun eingekehrt ist. Und über alltägliche Sachen zu schreiben ist nicht so aufregend. Das mich der Alltag nun eingeholt hat ist in sofern gut (für mich), da ich mich nun voll auf meine Arbeit konzentrieren kann und nicht durch andere Dinge abgelengt werde. Zweitens ist der Akku meiner Kamera am sterben. Ich muss diesen nun mindestens jeden zweiten Abend aufladen, was ziemlich nervend ist und ich auch gerne vergesse. So bin ich oft auf die Gunst anderer Kamerabesitzer angewiesen. Und ohne aufregende Bilder ist ein Artikel nur halb so gut und mir fehlt dann die Motivation diesen zu schreiben. Aber vor allem haben die Kommentare abgenommen. Die Kommentare sind immer ein starker Motivationsfaktor.
Sonntag, 16. April 2006
Mein klischeehaftes Wissen bezüglich der Amerikaner sagt mir, dass diese sehr christlich seinen. Somit erwartete ich für Ostern ein fest ähnlicher Bedeutung und Größe wie in Deutschland. Pustekuchen. An Osten gibt es keine Feiertage und es ist ziemlich unbedeutend. Mein Eindruck war, dass es auf gleicher Stufe wie Valteines Day steht. Es gab jede menge Ramsch zu kaufen, Süßigkeiten und Dekoration. Das wars auch schon. An den Menschen merkte ich zumindest nicht, dass es Ostern war.
Montag, 3. April 2006
Heute war die Busfahrt besonders unterhaltsam. Der Busfahrer ist wohl ein geheimer Entertainer. Ein Fahrgast im Bus hatte Geburtstag, darum nötigte der Busfahrer alle restliche Fahrgäste "Happy Birthday" zu singen. Der Busfahrer weiß wie man das Microfon richtig benutzt . Das Singen reichte dem Busfahrer nicht und er wollte dem jungen Mann noch etwas gutes tun. Als er nach einem Interview mit dem Geburtstagskind erfahren hatte, das er kein Date für den Abend hatte, suchte er sich zufällig drei gutaussehende Frauen im Bus heraus und Spielte so eine Art Herzblatt mit den drei Damen. Es war köstlich. Ich habe noch nie so gelacht während einer Busfahrt. Als die Show vorbei war, machte er seine Späße mit den Menschen auserhalb des Busses. So hatte er, als der Bus vor einer roten Ampel stand, Fußgänger nach dem Weg gefragt. Die Gesichter der Fußgänger waren göttlich. Die haben sowas vom dumm drein geschaut. Weiter hatte er an Bushaltestellen Personen, die nicht eingestiegen sind, aufgefordert einzusteigen mit der Begründung, dass ihr Freund ihn, den Busfahrer, gebeten haben, sie an dieser Bushaltestelle abzuholen. Ein weiteres Highlight war wieder an einer roten Ampel. Er sah nebenan auf dem Radweg ein Radfahrer, der ebenfalls auf Grün wartete. Er öffnete die Tür und fragte den Radfahrer: "Hey, wanna race?"
Sonntag, 2. April 2006
Am Abend das große Finale der NCAA. Sämtliche Bars waren so voll, dass man Schlange stehen musste um hineinzukommen. Und wieder war es kein wirklich spannendes Spiel, denn Florida hatte wieder mit erheblichem Vorsprung den Gegner vom Platz gefegt. Als der Sieg dann offiziell war, gab es für die meisten Menschen kein halten mehr. Ausgelassene Stimmung in der ganzen Stadt. Hupende Autos wohin man sah. Wohl die ganze Stadt war auf der University Avenue verteilt, um den Sieg zu feiern. Ich wollte vielmehr noch etwas arbeiten als feiern, darum hatte mir ein kurzer Eindruck gereicht. Denn Nachst ist ja meine Produktive Zeit.
Samstag, 1. April 2006
Letzte Woche erhielt Jörg hohen Besuch aus Deutschland. Darum lud er alle, inklusive Ashish und mir, zu einer Kanutour ein. Mit dabei waren auch seine Frau und seine beiden Kinder. Da diese auch Deutsch sprechen, war Ashish der einzige, der kein Deutsch konnte. In Silver Springs konnten wir eine super Landschaft bestaunen. Zusammen mit Ashish war ich in einem Boot. Die Kanutour war etwas abenteuerlich, denn teilweise wuchsen Bäume quer uber den Fluss, so dass wir uns ducken oder zur Seite beugen mussten, um den Baum zu passieren. Weiter konnten wir Schlangen und Schildkröten sehen. Bilder habe ich keine, denn wir entschieden uns keine Kamera mitzunehmen, was sich als gute Entscheidung erwieß. Denn einmal hatte ich mich, um einem Baum auszuweichen, zu weit zur Seite gebeugt, was zum Kentern geführt hatte. Warum muss so immer mir passieren. Ashish trug eine Schwimmweste, doch da er nicht schwimmen konnte reichte ich ihm meine noch. Und dann haben wir beide gemerkt, dass wir in dem Wasser stehen können. Schwieriger war es das Wasser aus dem Boot zu entfernen. Dabei half und Jörg. Das Boot musste an Land gebracht werden, um es zu entleren. Was nicht so einfach war, da das Ufer an dieser Stelle nicht so einfach zugänglich war. Bei der weiteren Fahrt achte ich etwas mehr auf meine Ausweichmanöver. Einmal Kentern ist genug. Während der weiteren Fahrt haben wir noch einen Aligator gesehen. Boah war der groß. Bisher war ich in dem Glauben, dass das die kleineren Brüder von den Krokodilen sind und nicht so groß werden. Die Größe dieses Tieres schätze ich auf ca. 4 Meter. Ein späterer Blick ins Internet veriet mir, dass diese Tiere gerne eine Länge von über 5 Metern erreichen. Man lernt nie aus. Am Abend haben wir uns bei Hooters das Basketball Halbfinale der Hochschulmeisterschaften angeschaut. Wie beim letzten mal wieder ausgelassene Stimmung. Florida hatte den Gegner richtig vom Platz gefegt. Mit deutlichem Vorsprung gewonnen. Am Montag ist das Finale. Ein Sieg wäre der erste Titel für die Gators.
Freitag, 31. März 2006
Gestern auf der Geburtstagsparty wurde mir gesagt, dass es jeden Freitag von 7-9 p.m. ein Treffen von internationalen Studenten gibt. Weiter gibt es dort kostenlos Kaffee, Tee und Kekse. Was einen zusätzlichen Anreiz zum kommen war. Dort habe ich viele wieder getroffen, die ich an gestriger Geburtstagsparty kennengelernt habe. Glücklicherweise wurde jeder gebeten ein kleines Schild mit Name und Nationalität zu tragen. So konnte ich geschickt verbergen, dass ich mir keinen der Namen merken konnte.
Donnerstag, 30. März 2006
Donnerstag war Joey Geburtstag. Er feierte zusammen mit zwei anderen in dem Haus von Debora Anderson. Debora kümmert sich um die internationalen Austauschstudenten. Neben Debora habe ich eine weiter Person getroffen, die in den USA geboren wurde. Der Rest alles international. Joey bat anstelle von Geschenken etwas zu essen mitzubringen. Ashish und ich brachten dei Zutaten für Crepes mit, welche wir dann frisch zubereiteten. Da das die wenigsten kannten, habe ich dann erklärt, dass seinen französische Pfannkuchen. Da das Wort Crepes sich ähnlich anhört wie das englische Wort crap, entstand der Runningag "German guy makes french crap." Die Crepes kamen gut an. Gegen 11 p.m. verließen die ersten die Party. Kurz vor Mitternacht war ich dann zu hause. War mir ganz recht, so konnte ich noch etwas arbeiten.
Sonntag, 26. März 2006
 Einmal im Jahr wird vom CISE Department ein Picknick gesponsort. Das war vergangenen Samstag. Das Picknick findet immer am Lake Wauburg statt. Das ist ein großer See, der, soweit ich weiß, zu der University of Florida gehört. Zugang haben exklusiv auch nur angehörige der Universität (zum Glück alle und nicht nur Studenten). Die Landschaft ist echt beeindruckend schön. Ein super Panorama kann man hier bewundern. Ich konnte endlich einmal einen Alligator live sehen. Weiter bietet die Uni hier einen super Service. Kostenlos kann man hier Tretbot, Kanu, Segelbot u.v.m. ausleihen. Weiter habe ich mir sagen lassen, dass hier sogar ein Funk-LAN aufgebaut ist. So dass alle lernenden hier auf das Internet nicht verzichten müssen. Der Ort ist sehr beliebt zum lernen. Denn wenn unter der Woche hier keiner Party macht, ist es hier sehr ruhig. Das Büfett war sehr üppig. Was mir aber immer wieder an der amerikanischen Variante auffält ist, dass es keinen Saft, sondern nur Zuckerwasser zu trinken gibt, alles in einweg wegwerf Gefäßen verpackt ist und das es immer Eiswürfel zu den Getränken gibt. Da wohl einige Leute zugesagt haben, die nicht erschienen sind, blieb jede Menge übrig. Darum wurde jeder genötigt, doch Essen mit nach Hause zu nehmen. Sehr praktisch, jetzt brauche ich die nächste Woche nicht einzukaufen .
Sonntag war ich mit Ashish, Farraz und Andres in einer Sportsbar. Wir bewunderten das Basketballteam der UF. Sie spielten im Rahmen der NCAA (Hochschulmeisterschaften) gegen Villanova. Die Sportsbar war ein sehr sehr groß. Die Wände waren mit Leinwänden gepflastert und auf jeder lief das Spiel. Dort hatte man also keine Chance das Spiel nicht zu sehen. Weiter war die Stimmung unbeschreiblich. Ich wusste, dass die Amerikaner die Gruppenzugehörigkeit und damit auch das Fansein stärker ausgeprägt ist. Aber dass es so extrem ist, hätte ich nicht gedacht. Wie muss dann wohl die Stimmung erst im Stadion bzw. in der Halle sein?
Sonntag, 19. März 2006
Vergangene Woche war Springbreak an der UF. Ferien sind hier etwas anders als in Kaiserslautern. In den Ferien ist an der Uni total tote Hose. Das Lab ist leergefegt. Die meisten Einrichtugen, wo man essen kann, sind geschlossen und die Busse sind leeeeer. Am ersten "Ferien"-Wochenende machten wir einen Trip nach Orlando. Das Tolle war, dass Ashish und Joey Freunde in Orlando hatten, so mussten wir für die Übernachtungen nichts bezahlen . Weil wir eine Gruppe von mehr als fünf Personen waren, haben wir ein weiteres Auto gemietet, das ich fahren durfte/musste, weil es sonst niemand weiteres mit Führerschein gab. Weil die Verkehrsregeln in den USA doch ein klein wenig anders sind als in Deutschland, habe ich mir vor der Fahrt sämtliche Regeln durchgelesen. Das Auto haben wir gemieten von http://www.enterprise.com, denn diese waren am günstigsten. Als ich das Auto abholte, wurde ich netterweise darauf hingewiesen, dass es in den USA ein Speedlimit gibt.
Wir fuhren Freitag Abend nach der Rushour los. Nach 2 Stunden fahrt hatten wir unser Ziel erreicht. Am ersten Abend besuchten wir Downtown Disney. Das ist sowas wie eine größere Einkaufspasage mit Restaurants und Geschäften. Gegessen haben wir in einem kubanischem Restaurant. Das war eine Mischung aus Restaurant und Tanz-Bar. Die Musik war dermaßen laut, dass man sich nicht wirklich unterhalten konnte. Bestellt haben wir, indem wir mit dem Finger auf die Speise in der Karte zeigten, weil die Bedienung uns auch nicht verstandt.  Am ersten Tag waren wir in den Universal Studios in den Theme Park Adventure Island. Hier gibt es echt total abgefahrene Achterbahnen. Mein Favorite ist Hulk. Das besondere an dieser Achterbahn ist, dass diese vorzeitig beschleunigt, wenn keiner damit rechnet. gewöhnliche Achterbahnen werden hochgezogen und am Scheitelpunkt ausgeklinkt. Bei Hulk wird man auch hochgezogen, jedoch 10 Meter vor dem Scheitelpunkt wird richtig Gas gegeben. Ein weiteres Highlight ist die Achterbahn Fighting Dragons. Das sind eigentlich zwei Achterbahnen, die synchron losfahren. Im Parkur gibt es dann Szenen, wo beie aufeinander zusteuern und andere tolle Spielereien.
Am Abend waren wir in Downtown Orlando, um einen Eindruck vom Nachtleben zu erhalten. Wir waren in einer großen Bar mit riesiger Tanzfläche. Hier gab es einige, die sehr ausgelassen getanzt haben. Die Art zu Tanzen von manchen erinnerte mich sehr stark an die "unschuldige" Tanzszene im Film "High School High". Die Leute haben hier zum Teil wirklich so getanzt. Den nächsten Tag haben wir in Blue Springs verbracht. Wir waren alle nicht doch sehr geschafft vom letzten Tag und wollte darum den Tag etwas mehr relaxt gestallten. Blue Spings ist ein Naturpark in der Nähe von Orlando. Hier gibt es viele Quellen und man kann Schwimmen, Tauchen, Kanufahren, etc. Auch Tiere kann man beobachten. Hier habe ich ein Bild gemacht, dass mir besonders gut gefällt. Ein richtiger Schnappschuss. Zwei Wasserschildkröten waren an der Oberfläche.
Am darauf folgendem Freitag haben wir noch einen Tagesausflug nach Daytona Beach gemacht. Das ist die Springbreakhochburg in Florida schlechthin. Daytona Beach ist für seinen Strand berühmt. Bevor der Daytona Speedway gebaut wurde, wurden die Autorennen am Strand gefahren. Der Sand ist so hart, dass das ohne Probleme klappt. Darum darf man vielleicht auch mit dem Auto an den Strand fahren. Am Stand waren sehr viele junge Menschen, aber es war nicht überfüllt, das war das angenehme. Weiter ist mir aufgefallen, dass es hier eine große Anzahl von aufgemotzen Autos bzw. SUVs gab. Auch einige Strechlimos habe ich gesehen. Da wir erstens nicht passend gekleidet waren und zweitens nicht so lange bleiben wollten (denn die Fahrt dauert 2h) waren wir in einer Bar. Wie sich herausstellte waren wir einen Tag zu früh. Denn am folgenden Tag gäbe es in dieser Bar einen wet T-Shirt kontest. So mussten wir mit Karaoke vorlieb nehmen. Das war das erste mal, dass ich Karaoke gesungen habe. Irgendwer von unserer Gruppe hatten den blöden Vorschlag gemacht, dass jeder ein Lied singen muss. Zusammen mit Florian, ein anderer deutscher, der mit uns gefahren ist, habe ich 99 Luftballons gesungen. Jedoch die englische Version. Den größten Unterhaltungswert hatte jedoch die Performance von Farraz. Er hatte "Nothing else Matters" von Metallica sooooo schlecht gesungen, dass er von der Bühne getragen wurde.
Fotos und vielleicht ein Video von Farraz Performance werde ich noch nachliefern.
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Kommentare
Di, 27.06.2006 05:53
Ist ja echt lustig. Sowas
würde es in Deutschland nie
geben und das ist echt
schade....
Hoffe nur, das das [...]
Melanie zu Die wilden Tiere auf dem Campus
Mo, 26.06.2006 08:48
Ihr habt auch Alligatoren auf
dem Campus ?
Habe heute angefangen dein
Tagebuch zu lesen, natürlich
mit den ältesten [...]
Melanie zu Mehr Mobilität durch ein Fahrrad
Mo, 26.06.2006 07:54
Hi !
Finde ich echt interessant mit
dem MMVR. Kann man sich das
irgendwo online näher
anschauen ??
Viele Grüße [...]
Jan Reimer zu Viel Neues
Mo, 19.06.2006 01:01
Hi Steffen!
Bin dieses WE von meinem
Kurzurlaub (5 Tage Norderney)
zurück und hab gleich mal
dein neuen Blog [...]
Johannes zu Viel Neues
Mi, 14.06.2006 21:11
1:0 JUHU!!! Kaiserslautern im
WM-Fieber
Hi Steffen, schön mal wieder
was von Dir zu hören. Hier in
der WM-Stadt [...]
Jan Reimer zu In eigener Sache
Do, 27.04.2006 21:14
Dann hau ich mal gleich n
Kommentar rein
Also wenig Kommentare heißt
nicht, dass wenig gelesen
wird. Nur ist man [...]
Johannes zu Finale
Mo, 24.04.2006 09:54
Noch besser: Der Text wieder
zurückübersetzt:
Am Abend die große Endrunde
des NCAA. Alle Stäbe waren
so voll, [...]
Johannes zu Finale
Mo, 24.04.2006 08:30
Hi Dali,
try [...]
Dali zu Finale
Sa, 22.04.2006 17:16
The people demand new pictures
in your album! Not everyone
can read German and we (me and
the other tons of millions
[...]
Johannes zu Im Westen nichts neues
Di, 14.03.2006 06:22
Ein G1-Übergang entsteht,
wenn Du von Straße A in
Straße B einbiegst, so dass
eine Beschleunigung von 1 g =
9,81 [...]
Daniel zu Im Westen nichts neues
Sa, 11.03.2006 11:36
Was ist ein G1-Übergang?
Von welchen Patches redest
du?
(Zuerst dachte ich an Patches
die man auf eine Datei
anwendet [...]
Jörn zu Wochenrückblick
Fr, 24.02.2006 01:05
hey steff, tröste dich, auch
in Wichita Falls (TX) gehen in
der Bar die Lichter um 2 a.m.
aus. Der einzige Unterschied
[...]
Jan Reimer zu Wochenrückblick
Mi, 22.02.2006 04:16
Ja, verdammt, jetzt müssen
Boris und ich n Bier
ausgeben... Naja ist zu
verschmerzen, dann trink ich
halt mal eins [...]
Jan Reimer zu Steak n Shake
Mi, 22.02.2006 04:06
Das mit dem Trinkgeld per
Kreditkarte fand ich auch
lustig. Hab dabei gelernt,
dass es unhöflich ist, den zu
zahlenden [...]
Jan Reimer zu Party @ Home
Mi, 22.02.2006 03:53
Bei uns war normalerweise
keine Aufbruchstimmung um 11,
dafür kam die Polizei immer
zwischen midnight und 1am
vorbei [...]